Der Tennisarm – mehr als nur eine Sportlerkrankheit

Kennen Sie den Epicondylus? Nein? Eventuell doch. Er befindet sich an der Außenseite ihres Ellenbogens und an dieser Stelle setzen – durch eine Sehne verbunden– sowohl die Unterarm- als auch die Finger- und Handstreckmuskulatur an. Gerade durch Überlastung, sei es vom Sport, aber auch oft bedingt durch Schreibarbeiten am PC, entsteht diese unangenehme Form der Sehnenreizung.

© jürgen heimerl  / pixelio.de

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Bei dieser Erkrankung sollte man keinesfalls darauf vertrauen, dass sich die Sehnenreizung von alleine zurückbildet. Es stimmt zwar wirklich, dass sich statistisch betrachtet jeder vierte Tennisarm innerhalb eines Jahres zurückbildet, aber die Gefahr, dass man zu den anderen 75 % gehören könnte, darf man nicht außer Acht lassen. Unbehandelt verschlimmert sich die Reizung möglicherweise zu einer weit unangenehmeren, chronischen Entzündung.

Um dieser Form der Sehnenreizung entgegenzuwirken, gibt es mehrere Therapieansätze: Im Anfangsstadium ist es auf alle Fälle ratsam den Arm zu schonen. Weitere Möglichkeiten der Schmerzlinderung sind das Kühlen des Ellenbogens, die Anwendung von homöopathischen Mitteln oder auch altbekannte Hausmittel wie etwa Topfenwickel.

ActiPatch ist bei diesem Krankheitsbild eine optimale Therapieergänzung, da man es direkt auf der Verletzung bzw. dem Schmerzbereich anwenden kann. Gerade bei jeglicher Art von Entzündungen und den damit verbundenen Schmerzen können hervorragende Ergebnisse erzielt werden, da es die Zellreparatur stimuliert und der Heilungsprozess vorangetrieben wird.

Werden die Beschwerden nicht merklich besser, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen. Durch eine klinische Untersuchung kann eine genaue Diagnose bezüglich des Krankheitsbildes gestellt werden. Gerade weil der Tennisarm anderen Krankheitsbildern – wie einer Sehnenscheidenentzündung oder dem Karpaltunnelsyndrom – ähnelt, sollte unter Zuhilfenahme der Untersuchung zuallererst genau geklärt werden, woran der Patient leidet, um adäquat darauf reagieren zu können. Röntgenbilder sind zwar ungeeignet um einen Tennisarm zu diagnostizieren, können allerdings sinnvoll sein um andere Krankheitsbilder auszuschließen.

Sollten jedoch alle alternativen Therapieformen nicht den gewünschten Erfolg bringen, was allerdings glücklicherweise nur selten der Fall ist, bleibt als letzte Option die Möglichkeit einer Operation. Um all diesem Übel jedoch vorzubeugen, sollte man darauf achten, dass die tagtäglichen Bewegungsabläufe zumindest gelegentlich durchbrochen werden, um einer sogenannten „Bewegungsmonotonie“ entgegenzuwirken. Gerade bei „Schreibtischtätern“ können ergonomische Tastaturen oder Mousepads hilfreich sein um die gereizten Unterarmsehnen zu entlasten.

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