Tag Archives: Bewegungsapparat


Rheuma – Nicht nur ältere Menschen sind davon betroffen

Rheuma auch bekannt als rheumatische oder rheumatoide Arthritis – gilt im Volksmund eher als ein Krankheitsbild, das nur ältere Menschen betrifft. Allerdings gibt es durchaus auch Fälle, in denen Kinder, gerade zwischen dem zweiten und fünften Lebensjahr, betroffen sind. Bei jungen Erwachsenen können Symptome auch zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr auftreten.

Rheuma wird meist mit Klagen von betagteren Semestern über Gelenksbeschwerden und Rheumadecken assoziiert, daher möchten sich gerade jüngere Menschen nicht mit diesem Leiden auseinandersetzen. Aus diesem Grund werden die Beschwerden oft unter den Teppich gekehrt und verheimlicht, dabei sind Probleme mit dem Bewegungsapparat mittlerweile zur Volkskrankheit Nummer eins aufgestiegen.

Rheuma

© Uta Herbert / pixelio.de

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Akupunktur – Mehr als nur Nadelstiche?

Neben der bereits vorgestellten Osteopathie, welche ebenfalls häufig bei Problemen mit dem menschlichen Bewegungsapparat angewandt wird, möchten wir uns diese Woche einer ähnlich „populären“, alternativen Heilmethode widmen: der Akupunktur.

Das „Qi“ soll fließen
Dieser Teilbereich der „Traditionellen Chinesischen Medizin“, kurz „TCM“ ist seit etwa 20 Jahren in Europa und dem Rest der westlichen Welt als medizinische, wissenschaftliche Methode anerkannt. Diese Jahrtausende alte Heilkunst basiert auf der Theorie, dass „Qi“ die Grundlage allen menschlichen Lebens sei und diese Lebensenergie durch den gesamten Organismus fließt. Wird dieser Fluss gestört, beziehungsweise unterbrochen, entstehen Krankheiten.

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© Marnie Joyce / flickr.com / brightened up

Um die Meridiane, welche den gesamten Körper durchziehen, wieder freizulegen, werden bestimmte Akupunkturpunkte durch die Nadel stimuliert und die Lebensenergie kann ungehindert weiterfließen. Generell lässt sich sagen, dass der menschliche Organismus aus dem Gleichgewicht gebracht wurde, sollte das „Qi“ nicht ausreichend fließen. Durch die Anwendung der Akupunktur kann diese körpereigene Balance zurückgewonnen werden.

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Osteopathie – Alternativmedizin im Aufwind?

Osteopathie, eine alternativmedizinische Methode, erhält seit einigen Jahren einen immer größer werdenden Zulauf. Doch was versteht man eigentlich darunter?

Häufig wird Osteopathie auch mit Chiropraktik in Verbindung gebracht, wobei es doch gravierende Unterschiede gibt. Die teilweise etwas brachialen Methoden der Chiropraktik werden beispielsweise durch eine sanftere Vorgehensweise ersetzt und so werden bei der Osteopathie bestimmte körperliche Blockaden entlang der Wirbelsäule, welche für etwaige Fehlstellungen verantwortlich sind, festgestellt und im Optimalfall anschließend gelöst.

Die generelle Ideologie liegt darin begründet, dass alle Systeme innerhalb des Körpers miteinander verbunden sind und sich auch gegenseitig beeinflussen. Das bedeutet im Klartext, dass die Blockaden oder Störungen auch an anderen Körperstellen Symptome auslösen können.

© Lubyanka

© Lubyanka / Wikimedia Commons

Ein Osteopath ertastet mithilfe seiner Hände diese Problemfelder und versucht durch Massagen und Stimulation von bestimmten Druckpunkten diese zu lösen. Obwohl diese Therapieform aktuell gefragter denn je ist, wird sie doch von der klassischen Medizin skeptisch beäugt und das, obwohl eine wachsende Anzahl von Patienten darauf schwört. Gerade weil viele Betroffene eine lange Leidensgeschichte hinter sich haben, werden Alternativen zur klassischen Schulmedizin gesucht.

Ein großer Vorteil der Osteopathie liegt darin begründet, dass es sich um eine sogenannte „Zuwendungsmedizin“ handelt. Das bedeutet, dass bei dieser Therapieform auch viele, lange und ausführliche Patientengespräche geführt werden. Bei der klassischen Schulmedizin kommen diese leider oftmals zu kurz und das Ergebnis ist, dass sich die Patienten mit ihren Problemen alleingelassen fühlen. Weiterlesen

Die Auswirkungen von chronischen Schmerzen

Ab wann gelten Schmerzen eigentlich als chronisch? Obwohl diese Frage auf den ersten Blick relativ leicht zu beantworten scheint, so hängt die Beantwortung doch von unterschiedlichen Faktoren ab.

Aus medizinischer Sicht wird generell davon gesprochen, dass ein Schmerz als chronisch gilt, wenn er über einen Zeitraum von sechs Monaten hinaus andauert. Der Schmerz an sich kann allerdings bereits zu einem früheren Zeitpunkt chronisch geworden sein, was unter Umständen sogar zu einem eigenständigen Krankheitsbild heranwächst. Besonders häufig betroffen von chronischen Schmerzzuständen ist gerade auch der menschliche Bewegungsapparat. Besonders im Alter treten hier oft Verschleißerscheinungen auf. In der Gruppe der über 50-Jährigen sind mittlerweile bis zu 80 % von Gelenkschmerzen betroffen, Ursache hierfür ist häufig Arthrose, eine Gelenkserkrankung, die sich durch einen Abbau des Gelenkknorpels „auszeichnet“.

© Andreas Hermsdorf  / pixelio.de

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Patienten unterschätzen hierbei häufig die Auswirkungen und so wird aus den anfänglichen, für normal erachteten, altersbedingten Gelenkschmerzen eine chronische Gelenksentzündung, genannt Arthritis. Besonders häufig hiervon betroffen sind die Knie oder auch die Finger. Weiterlesen