Tag Archives: Fitness


Muskelkater – wie viel Training ist gesund?

Wenn ich am nächsten Tag Muskelkater habe, war das Training effektiv.“ Dieser Mythos rankt sich noch immer um den Muskelkater. Dabei signalisiert Muskelkater lediglich, dass ein Muskel beim Training überlastet wurde und deshalb am nächsten Tag schmerzt. Wir wollen dem Muskelkater und seinen Mythen auf den Grund gehen.

© Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

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Pilates – Aktiv gegen Rückenleiden

Pilates hat gerade innerhalb der letzten Jahre einen regelrechten Boom ausgelöst, wurde aber als Trainingsmethode bereits 1883 von Joseph Hubert Pilates erfunden. Bei dieser Form des Workouts wird verstärkt darauf geachtet, dass die Muskelgruppen davon angesprochen werden, denen sonst nur wenig oder gar keine Beachtung geschenkt wird.

Pilates

© John Ranaudo / flickr.com

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Warum Sport wichtig für den menschlichen Körper ist

Ein erfülltes, langes und vor allem gesundes Leben zu führen – diesen Wunsch hegt wohl jeder Mensch. Einen wichtigen Faktor, um dieses Ziel zu erfüllen, stellt Sport beziehungsweise körperliche Ertüchtigung dar. Was auf den ersten Blick wie eine lästige Pflichtübung klingen mag, erfüllt viele Menschen jedoch auch in jeglicher Hinsicht: Spaß an Bewegung, Freude an sportlicher Aktivität zusammen mit anderen Gleichgesinnten, Freunden oder alleine. Dabei spielt es auch nur eine untergeordnete Rolle, ob man möglicherweise in einer Einzel- oder Mannschaftssportart seine Berufung findet – Hauptsache man ist aktiv und tut gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit.

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© GG-Berlin / pixelio.de

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Aquafitness – gelenkschonendes Training im Wasser

Wassergymnastik eilt der Ruf als lockeres „Geplansche“ für ältere Damen mit Schwimmhaube voraus. Dabei ist Aquafitness, wie es heute genannt wird, eine vielfältige Sportart für jede Leistungs- und Altersgruppe. Dank des Auftriebs im Wasser ist Aquafitness besonders gelenkschonend und wird daher häufig nach Operationen zur Rehabilitation eingesetzt. Dennoch ist Aquafitness alles andere als gemütliches „Geplansche“, da Ausdauer und Kraft durch den Wasserwiderstand besonders intensiv trainiert werden.

Daher nutzen viele Profisportler Aquafitness als zusätzliches Krafttraining. Auch für Schmerzpatienten, verletzte Sportler oder Menschen mit Übergewicht ist Aquafitness sehr gut geeignet, da viele Übungen durch den Widerstand des Wassers anstrengender als an Land und gleichzeitig weniger belastend für die Gelenke sind. Das ermöglicht ein schmerzfreies Training.

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© Kenny Holston / flickr.com

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Yoga – eine Wohltat für Köper & Geist

Yoga ist eine alte philosophische Lehre aus Indien, die versucht, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Daher besteht Yoga nicht nur aus sportlichen Übungen, sondern auch aus Meditations- und Atemtechniken. Ursprünglich wird Yoga in Indien schon seit mehreren Tausend Jahren als Weg zur Selbsterkenntnis, Reinigung oder Askese praktiziert.

Außerhalb von Indien hat sich Yoga im 20. Jahrhundert verbreitet und ist heute auch in Österreich eine beliebte Sportart und Meditationstechnik. Trotz der Atem- und Meditationsübungen ist das moderne Yoga keinesfalls an Religiosität oder Spiritualität gebunden. Stattdessen stehen in vielen westlichen Yogaschulen die körperliche Beweglichkeit und allgemeine Entspannung im Vordergrund.

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Stärkung des Immunsystems – Fit durch Herbst und Winter

Die Tage werden wieder kürzer, die Bäume verlieren ihre Blätter und die Temperaturen sinken – kurzum, es wird Herbst. Mit dem Einläuten der dritten Jahreszeit ist es für unseren Körper unerlässlich, ein stabiles Immunsystem aufzubauen, um potentielle Erkältungen und Grippeviren abwehren zu können.

Bewegung ist die beste Medizin
Um das körpereigene Abwehrsystem zu stärken gilt es, sich ausreichend an der frischen Luft zu betätigen, bestenfalls in Kombination mit sportlicher Aktivität. Die Möglichkeiten reichen hierbei beispielsweise von Fahrrad fahren bis hin zu Jogging – aber natürlich stärkt auch ein einfacher Spaziergang das Immunsystem. Grund hierfür ist, dass der Körper an der frischen Luft besser mit Sauerstoff versorgt wird. Der Kreislauf kommt in Schwung und auch die Durchblutung wird gefördert. Gerade in der kalten Jahreszeit wird hierdurch der Körper vor Viren und Bakterien geschützt und durch den beim Sport angeregten Blutkreislauf wird auch die Immunzellenproduktion angekurbelt.

 

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© Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

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Nordic Walking – auf die Technik kommt es an

Klick, klack, klick, klack. Das ist das typische Geräusch beim Nordic Walking, denn bei dieser Ausdauersportart werden nicht nur die Beine durch zügiges Gehen trainiert, sondern durch das Mitschwingen von zwei Stöcken wird außerdem die Oberkörpermuskulatur angeregt. Dadurch kann ein besserer Trainingseffekt als beim normalen Walken erzielt werden. Neben einer Kräftigung der Muskulatur werden beim Nordic Walking außerdem die Ausdauer und das Herz-Kreislaufsystem gestärkt und die Gelenke auf sanfte Art beweglich gehalten. Damit eignet sich Nordic Walking nicht nur für gesunde Menschen, sondern auch für Patienten, die vor Kurzem einen Herzinfarkt erlitten haben oder eine gelenkschonende Sportart suchen.

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© Thomas Kunz (Sachsen) / pixelio.de

Die richtige Stocklänge
Nordic Walking wurde ursprünglich in Finnland als Trainingsmethode für Skiläufer entwickelt und hat sich mittlerweile auch in Mitteleuropa als Volkssport etabliert. Das liegt vor allem daran, dass Nordic Walking für beinah jeden geeignet ist, da auch Untrainierte schnell einsteigen können. Fürs Nordic Walking braucht man lediglich bequeme Kleidung, Laufschuhe und die richtigen Stöcke und schon kann es losgehen.

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„Aufwärmen“ vor dem Training – sinnvoll oder Zeitverschwendung?

Ein Kaltstart beim Sport? Laut einer aktuellen Umfrage der Apotheken Umschau verzichtet knapp jeder vierte Freizeitsportler aus Zeitmangel auf Aufwärmübungen. Dabei hat bereits 2005 eine Studie norwegischer Forscher mit 120 Handballvereinen gezeigt, dass durch gezielte Aufwärmübungen das Verletzungsrisiko um bis zu 50 % sinkt. Die Zeit für ein kurzes Aufwärmen sollte man sich also nehmen.

Jogging Puma Shooting in Hamburg am 24. Maerz 2013

© Yamaoka / pixelio.de

Was bringt das Aufwärmen?

Durch das Aufwärmen vor dem eigentlichen Sport kann sich der Körper besser auf die kommende Belastung einstellen: Durch lockere Aufwärmübungen erhöht sich die Körpertemperatur auf bis zu 39°C und die Muskulatur erwärmt sich. Dadurch steigt die physische Leistungsfähigkeit deutlich an und Bänder und Sehnen werden elastischer. Außerdem erhöht sich die Atemfrequenz und das Herz schlägt schneller. Dadurch können mehr Sauerstoff und Blut zu den beanspruchten Muskeln transportiert werden, wodurch der Muskel leistungsfähiger und weniger anfällig für Verletzungen wie Zerrungen wird.

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Kleine Rückenschule

Eine kräftige Rückenmuskulatur ist das A und O um Rückenschmerzen und einer ungesunden Körperhaltung vorzubeugen. Deshalb stellen wir Ihnen einige einfache Übungen vor, die Ihren Rücken stärken. Sie können diese Übungen ganz leicht zu Hause trainieren, da Sie keine Geräte dafür benötigen.

© Twinlili / pixelio.de

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Beginnen Sie mit einer kurzen Aufwärmphase und laufen Sie auf der Stelle. Strecken Sie die Hände in die Luft und recken Sie sich. Anschließend nehmen Sie einen lockeren, hüftbreiten Stand ein. Sie sollten entspannt stehen und die Knie nicht durchdrücken. Achten Sie auf eine grade Haltung ohne Hohlkreuz und ohne hochgezogene Schultern. Jetzt lassen Sie die Arme für mindestens 30 Sekunden zuerst vorwärts, dann rückwärts und abschließend gegengleich langsam kreisen. Dabei sollten Sie die Arme nicht zu sehr nach hinten führen, so dass Sie beide Arme jederzeit sehen können. Weiterlesen

Aktiv im Alter

Sport ist Mord? Das hört man häufig im Volksmund – und insbesondere im höheren Alter, wenn die Gelenke schmerzen, scheint Sport nicht die attraktivste Freizeitbeschäftigung zu sein. Dabei ist Sport keinesfalls Mord!

© Michael Bührke  / pixelio.de

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Regelmäßige Bewegung senkt das Risiko, an Depressionen, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Krebs oder Diabetes zu erkranken. Neben verbesserter Ausdauer und Koordinationsfähigkeit stärkt Sport außerdem Knochen und Muskulatur. Dadurch wird im höheren Alter die Gefahr zu stürzen vermindert und das Osteoporose-Risiko gesenkt. Auch der größte Sportmuffel sollte sich aufraffen und bewegen, denn wer in hohen Jahren regelmäßig Sport treibt, erhöht die Chancen gesund – also ohne chronische Krankheiten und größere physische Einschränkungen – alt zu werden um das Dreifache. Das fanden britische und kanadische Forscher in der Studie „Taking up physical activity in later life and healthy ageing” mit 3.454 Beteiligten heraus. Wer bereits in jungen Jahren viel Sport getrieben hat und im Alter damit fortfährt, erhöht seine Chancen auf eine gute Gesundheit im Alter gar um das Siebenfache. Weiterlesen