Tag Archives: Laufen


Verstauchungen – oft schmerzhafter als ein Bruch

Wer Sport treibt, dürfte dieses schmerzhafte Leiden kennen: eine Verstauchung oder auch Distorsion im Fachjargon genannt. Hierbei handelt es sich um eine Verletzung an den unterschiedlichen Gelenkskapseln oder auch an den Bändern. Besonders häufig sind davon das Knie, das Handgelenk oder auch das Sprunggelenk betroffen. Doch was genau passiert bei einer Verstauchung und woher kommt sie?

© Paulwip  / pixelio.de

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Oft passiert diese Art von Verletzung durch ein Verdrehen des Gelenks. Bei Bewegungssportarten, die beispielsweise schnelle Richtungswechsel erfordern, wie Fußball oder Basketball, ist gerade die Sprunggelenksdistorsion ein unliebsamer Begleiter. Bemerkbar macht sich eine Verstauchung in der Regel sofort, da neben dem späteren Anschwellen und einem möglichen Bluterguss auch der Schmerz meist unmittelbar einsetzt. Weiterlesen

Das Knie ist entzündet – was nun?

Nachdem wir bereits vor einigen Wochen im Artikel „Kniebeschwerden – ein lästiger Begleiter“ auf Knieprobleme im Allgemeinen eingegangen sind, möchten wir im heutigen Artikel das Thema noch etwas spezifizieren und das Augenmerk auf die Knieentzündung richten.

Knie

© David M / flickr.com

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Warum Sport wichtig für den menschlichen Körper ist

Ein erfülltes, langes und vor allem gesundes Leben zu führen – diesen Wunsch hegt wohl jeder Mensch. Einen wichtigen Faktor, um dieses Ziel zu erfüllen, stellt Sport beziehungsweise körperliche Ertüchtigung dar. Was auf den ersten Blick wie eine lästige Pflichtübung klingen mag, erfüllt viele Menschen jedoch auch in jeglicher Hinsicht: Spaß an Bewegung, Freude an sportlicher Aktivität zusammen mit anderen Gleichgesinnten, Freunden oder alleine. Dabei spielt es auch nur eine untergeordnete Rolle, ob man möglicherweise in einer Einzel- oder Mannschaftssportart seine Berufung findet – Hauptsache man ist aktiv und tut gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit.

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© GG-Berlin / pixelio.de

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Stärkung des Immunsystems – Fit durch Herbst und Winter

Die Tage werden wieder kürzer, die Bäume verlieren ihre Blätter und die Temperaturen sinken – kurzum, es wird Herbst. Mit dem Einläuten der dritten Jahreszeit ist es für unseren Körper unerlässlich, ein stabiles Immunsystem aufzubauen, um potentielle Erkältungen und Grippeviren abwehren zu können.

Bewegung ist die beste Medizin
Um das körpereigene Abwehrsystem zu stärken gilt es, sich ausreichend an der frischen Luft zu betätigen, bestenfalls in Kombination mit sportlicher Aktivität. Die Möglichkeiten reichen hierbei beispielsweise von Fahrrad fahren bis hin zu Jogging – aber natürlich stärkt auch ein einfacher Spaziergang das Immunsystem. Grund hierfür ist, dass der Körper an der frischen Luft besser mit Sauerstoff versorgt wird. Der Kreislauf kommt in Schwung und auch die Durchblutung wird gefördert. Gerade in der kalten Jahreszeit wird hierdurch der Körper vor Viren und Bakterien geschützt und durch den beim Sport angeregten Blutkreislauf wird auch die Immunzellenproduktion angekurbelt.

 

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© Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

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Nordic Walking – auf die Technik kommt es an

Klick, klack, klick, klack. Das ist das typische Geräusch beim Nordic Walking, denn bei dieser Ausdauersportart werden nicht nur die Beine durch zügiges Gehen trainiert, sondern durch das Mitschwingen von zwei Stöcken wird außerdem die Oberkörpermuskulatur angeregt. Dadurch kann ein besserer Trainingseffekt als beim normalen Walken erzielt werden. Neben einer Kräftigung der Muskulatur werden beim Nordic Walking außerdem die Ausdauer und das Herz-Kreislaufsystem gestärkt und die Gelenke auf sanfte Art beweglich gehalten. Damit eignet sich Nordic Walking nicht nur für gesunde Menschen, sondern auch für Patienten, die vor Kurzem einen Herzinfarkt erlitten haben oder eine gelenkschonende Sportart suchen.

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© Thomas Kunz (Sachsen) / pixelio.de

Die richtige Stocklänge
Nordic Walking wurde ursprünglich in Finnland als Trainingsmethode für Skiläufer entwickelt und hat sich mittlerweile auch in Mitteleuropa als Volkssport etabliert. Das liegt vor allem daran, dass Nordic Walking für beinah jeden geeignet ist, da auch Untrainierte schnell einsteigen können. Fürs Nordic Walking braucht man lediglich bequeme Kleidung, Laufschuhe und die richtigen Stöcke und schon kann es losgehen.

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„Aufwärmen“ vor dem Training – sinnvoll oder Zeitverschwendung?

Ein Kaltstart beim Sport? Laut einer aktuellen Umfrage der Apotheken Umschau verzichtet knapp jeder vierte Freizeitsportler aus Zeitmangel auf Aufwärmübungen. Dabei hat bereits 2005 eine Studie norwegischer Forscher mit 120 Handballvereinen gezeigt, dass durch gezielte Aufwärmübungen das Verletzungsrisiko um bis zu 50 % sinkt. Die Zeit für ein kurzes Aufwärmen sollte man sich also nehmen.

Jogging Puma Shooting in Hamburg am 24. Maerz 2013

© Yamaoka / pixelio.de

Was bringt das Aufwärmen?

Durch das Aufwärmen vor dem eigentlichen Sport kann sich der Körper besser auf die kommende Belastung einstellen: Durch lockere Aufwärmübungen erhöht sich die Körpertemperatur auf bis zu 39°C und die Muskulatur erwärmt sich. Dadurch steigt die physische Leistungsfähigkeit deutlich an und Bänder und Sehnen werden elastischer. Außerdem erhöht sich die Atemfrequenz und das Herz schlägt schneller. Dadurch können mehr Sauerstoff und Blut zu den beanspruchten Muskeln transportiert werden, wodurch der Muskel leistungsfähiger und weniger anfällig für Verletzungen wie Zerrungen wird.

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Die richtige Lauftechnik

Ob im Prater, entlang der Mur oder am Inn: Jogger findet man überall, denn neben Rad fahren und Wandern gehört Laufen zu den beliebtesten Sportarten in Österreich. Rund 10% aller Österreicher geben an, regelmäßig joggen zu gehen. Beim Lauftraining steht für viele die zurückgelegte Distanz oder die Schnelligkeit im Vordergrund. Dabei ist die Lauftechnik besonders wichtig, damit typische Sportverletzungen, die beim Laufen entstehen können, vermieden werden.

© Julien Christ  / pixelio.de

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Beim Laufen kann es vor allem zu Zerrungen, Bänderdehnungen, Knieschmerzen oder einer entzündeten Achillessehne kommen. Insbesondere untrainierte Läufer sollten sich nicht überfordern, da man bei Ermüdung schnell umknicken oder mit der falschen Lauftechnik die Knie oder die Achillessehne übermäßig belasten kann. Deshalb sollte man sich bereits zu Beginn des Lauftrainings die Zeit nehmen, an der richtigen Lauftechnik zu feilen. Doch was ist eigentlich die richtige Lauftechnik? Weiterlesen

Eine entzündete Achillessehne – leider mehr als ein griechischer Mythos

Die Achillessehne wird seit jeher als Sinnbild für eine menschliche Schwachstelle im Körper betrachtet und gerade bei (Freizeit)Sportlern ist die Sehne, die Wadenmuskulatur und Ferse miteinander verbindet, häufig in Mitleidenschaft gezogen. Genau wie bei unserem letzten Artikel zum Fersensporn liegt das oft darin begründet, dass diese Probleme durch Faktoren wie Überbelastung und/oder Übergewicht beeinflusst werden. Auch Fehlstellungen der Füße oder ein falscher Laufstil werden gerne mit Achillessehnenbeschwerden assoziiert, genau wie die Beschaffenheit des Bodens, auf dem gelaufen beziehungsweise der Sport ausgeübt wird.

© www.hamburg-fotos-bilder.de  / pixelio.de

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Gerade Probleme mit der Achillessehne sollte man unbedingt ernstnehmen, allerdings werden sie leider häufig unterschätzt. Vielfach wird davon ausgegangen, dass die Beschwerden von alleine verschwinden und die körpereigenen Warnsignale werden schlichtweg ignoriert, da anfänglich der Schmerz nur zu Beginn der Belastung auftritt. Schreitet die Entzündung der Achillessehne jedoch weiter voran, so tritt der Schmerz nicht mehr nur noch zu Beginn kurz auf, sondern bleibt auch während und nach dem Sport erhalten. Bei dieser Form von Entzündung setzt der Schmerz allerdings nicht direkt an der Ferse an, sondern knapp darüber. Weiterlesen