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Sehnenscheidenentzündung – nicht nur Sekretärinnen sind davon betroffen

Sehnenscheidenentzündungen sind gerade in der heutigen Zeit weit verbreitet. Dieses Krankheitsbild, liebevoll auch „Sekretärinnen-Krankheit“ genannt, wird in erster Linie durch eine Bewegungsmonotonie ausgelöst. Gerade Floristen, Softwareentwickler oder auch Masseure sind häufig davon betroffen. Sollte eine Sehnenscheide im Arm entzündet sein, so bemerkt man zuerst meist ein leichtes Ziehen im Handgelenk. Der Schmerz intensiviert sich danach und breitet sich über den gesamten Unterarm aus. Häufig lässt sich auch eine Schwellung und/oder Rötung über der betroffenen Sehne feststellen.

© S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Doch was passiert bei dieser unangenehmen Entzündung im Körper? Vereinfacht ausgedrückt wird durch die immer gleiche, wiederkehrende Belastung die Sehne aufgeraut und eine Entzündung entsteht. Die überbelasteten Muskeln und Sehnen werden durch diese Bewegungsmonotonie überstrapaziert, so dass kleine Verletzungen entstehen und diese später vernarben. Generell kann eine Sehnenscheidenentzündung nicht nur am Handgelenk beziehungsweise dem Unterarm auftreten, sondern praktisch an jeder Sehne des Körpers. Diese Stelle ist jedoch zusammen mit dem Sprunggelenk am häufigsten davon betroffen. Das liegt meist daran, weil vielfach nur die beugenden Muskelgruppen benutzt werden, die Streckmuskulatur, die dem Ausgleich dient, jedoch kaum. Sitzt man also beispielsweise oft stundenlang am Computer und führt Tag für Tag ein und denselben Bewegungsablauf durch, so kann diese Entzündung chronisch werden. Weiterlesen

Der Tennisarm – mehr als nur eine Sportlerkrankheit

Kennen Sie den Epicondylus? Nein? Eventuell doch. Er befindet sich an der Außenseite ihres Ellenbogens und an dieser Stelle setzen – durch eine Sehne verbunden– sowohl die Unterarm- als auch die Finger- und Handstreckmuskulatur an. Gerade durch Überlastung, sei es vom Sport, aber auch oft bedingt durch Schreibarbeiten am PC, entsteht diese unangenehme Form der Sehnenreizung.

© jürgen heimerl  / pixelio.de

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Bei dieser Erkrankung sollte man keinesfalls darauf vertrauen, dass sich die Sehnenreizung von alleine zurückbildet. Es stimmt zwar wirklich, dass sich statistisch betrachtet jeder vierte Tennisarm innerhalb eines Jahres zurückbildet, aber die Gefahr, dass man zu den anderen 75 % gehören könnte, darf man nicht außer Acht lassen. Unbehandelt verschlimmert sich die Reizung möglicherweise zu einer weit unangenehmeren, chronischen Entzündung. Weiterlesen