Tag Archives: Sport


Verstauchungen – oft schmerzhafter als ein Bruch

Wer Sport treibt, dürfte dieses schmerzhafte Leiden kennen: eine Verstauchung oder auch Distorsion im Fachjargon genannt. Hierbei handelt es sich um eine Verletzung an den unterschiedlichen Gelenkskapseln oder auch an den Bändern. Besonders häufig sind davon das Knie, das Handgelenk oder auch das Sprunggelenk betroffen. Doch was genau passiert bei einer Verstauchung und woher kommt sie?

© Paulwip  / pixelio.de

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Oft passiert diese Art von Verletzung durch ein Verdrehen des Gelenks. Bei Bewegungssportarten, die beispielsweise schnelle Richtungswechsel erfordern, wie Fußball oder Basketball, ist gerade die Sprunggelenksdistorsion ein unliebsamer Begleiter. Bemerkbar macht sich eine Verstauchung in der Regel sofort, da neben dem späteren Anschwellen und einem möglichen Bluterguss auch der Schmerz meist unmittelbar einsetzt. Weiterlesen

Tai Chi – eine Stütze für Geist und Körper

Tai Chi, in China auch bekannt als Taijiquan, wird bereits seit Jahrhunderten als Volkssportart betrieben. Heutzutage findet die ursprünglich als fernöstliche Kampfkunst konzipierte Trainingsform immer häufiger als Alternativprogramm zu Gymnastik und Co statt. Konträr zur herkömmlichen „Leibesertüchtigung“ wirkt sich Tai Chi außerdem positiv auf das Wohlbefinden aus. Körper und Geist werden in Einklang gebracht und gerade Menschen, die unter Rückenproblemen leiden, kann oft mithilfe dieser meditativen Bewegungskunst geholfen werden.

© Michael Raab  / pixelio.de

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Pilates – Aktiv gegen Rückenleiden

Pilates hat gerade innerhalb der letzten Jahre einen regelrechten Boom ausgelöst, wurde aber als Trainingsmethode bereits 1883 von Joseph Hubert Pilates erfunden. Bei dieser Form des Workouts wird verstärkt darauf geachtet, dass die Muskelgruppen davon angesprochen werden, denen sonst nur wenig oder gar keine Beachtung geschenkt wird.

Pilates

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Das Knie ist entzündet – was nun?

Nachdem wir bereits vor einigen Wochen im Artikel „Kniebeschwerden – ein lästiger Begleiter“ auf Knieprobleme im Allgemeinen eingegangen sind, möchten wir im heutigen Artikel das Thema noch etwas spezifizieren und das Augenmerk auf die Knieentzündung richten.

Knie

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Warum Sport wichtig für den menschlichen Körper ist

Ein erfülltes, langes und vor allem gesundes Leben zu führen – diesen Wunsch hegt wohl jeder Mensch. Einen wichtigen Faktor, um dieses Ziel zu erfüllen, stellt Sport beziehungsweise körperliche Ertüchtigung dar. Was auf den ersten Blick wie eine lästige Pflichtübung klingen mag, erfüllt viele Menschen jedoch auch in jeglicher Hinsicht: Spaß an Bewegung, Freude an sportlicher Aktivität zusammen mit anderen Gleichgesinnten, Freunden oder alleine. Dabei spielt es auch nur eine untergeordnete Rolle, ob man möglicherweise in einer Einzel- oder Mannschaftssportart seine Berufung findet – Hauptsache man ist aktiv und tut gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit.

Actipatch

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Aquafitness – gelenkschonendes Training im Wasser

Wassergymnastik eilt der Ruf als lockeres „Geplansche“ für ältere Damen mit Schwimmhaube voraus. Dabei ist Aquafitness, wie es heute genannt wird, eine vielfältige Sportart für jede Leistungs- und Altersgruppe. Dank des Auftriebs im Wasser ist Aquafitness besonders gelenkschonend und wird daher häufig nach Operationen zur Rehabilitation eingesetzt. Dennoch ist Aquafitness alles andere als gemütliches „Geplansche“, da Ausdauer und Kraft durch den Wasserwiderstand besonders intensiv trainiert werden.

Daher nutzen viele Profisportler Aquafitness als zusätzliches Krafttraining. Auch für Schmerzpatienten, verletzte Sportler oder Menschen mit Übergewicht ist Aquafitness sehr gut geeignet, da viele Übungen durch den Widerstand des Wassers anstrengender als an Land und gleichzeitig weniger belastend für die Gelenke sind. Das ermöglicht ein schmerzfreies Training.

20th FSS swimming as a workout option

© Kenny Holston / flickr.com

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Yoga – eine Wohltat für Köper & Geist

Yoga ist eine alte philosophische Lehre aus Indien, die versucht, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Daher besteht Yoga nicht nur aus sportlichen Übungen, sondern auch aus Meditations- und Atemtechniken. Ursprünglich wird Yoga in Indien schon seit mehreren Tausend Jahren als Weg zur Selbsterkenntnis, Reinigung oder Askese praktiziert.

Außerhalb von Indien hat sich Yoga im 20. Jahrhundert verbreitet und ist heute auch in Österreich eine beliebte Sportart und Meditationstechnik. Trotz der Atem- und Meditationsübungen ist das moderne Yoga keinesfalls an Religiosität oder Spiritualität gebunden. Stattdessen stehen in vielen westlichen Yogaschulen die körperliche Beweglichkeit und allgemeine Entspannung im Vordergrund.

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Nordic Walking – auf die Technik kommt es an

Klick, klack, klick, klack. Das ist das typische Geräusch beim Nordic Walking, denn bei dieser Ausdauersportart werden nicht nur die Beine durch zügiges Gehen trainiert, sondern durch das Mitschwingen von zwei Stöcken wird außerdem die Oberkörpermuskulatur angeregt. Dadurch kann ein besserer Trainingseffekt als beim normalen Walken erzielt werden. Neben einer Kräftigung der Muskulatur werden beim Nordic Walking außerdem die Ausdauer und das Herz-Kreislaufsystem gestärkt und die Gelenke auf sanfte Art beweglich gehalten. Damit eignet sich Nordic Walking nicht nur für gesunde Menschen, sondern auch für Patienten, die vor Kurzem einen Herzinfarkt erlitten haben oder eine gelenkschonende Sportart suchen.

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© Thomas Kunz (Sachsen) / pixelio.de

Die richtige Stocklänge
Nordic Walking wurde ursprünglich in Finnland als Trainingsmethode für Skiläufer entwickelt und hat sich mittlerweile auch in Mitteleuropa als Volkssport etabliert. Das liegt vor allem daran, dass Nordic Walking für beinah jeden geeignet ist, da auch Untrainierte schnell einsteigen können. Fürs Nordic Walking braucht man lediglich bequeme Kleidung, Laufschuhe und die richtigen Stöcke und schon kann es losgehen.

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„Aufwärmen“ vor dem Training – sinnvoll oder Zeitverschwendung?

Ein Kaltstart beim Sport? Laut einer aktuellen Umfrage der Apotheken Umschau verzichtet knapp jeder vierte Freizeitsportler aus Zeitmangel auf Aufwärmübungen. Dabei hat bereits 2005 eine Studie norwegischer Forscher mit 120 Handballvereinen gezeigt, dass durch gezielte Aufwärmübungen das Verletzungsrisiko um bis zu 50 % sinkt. Die Zeit für ein kurzes Aufwärmen sollte man sich also nehmen.

Jogging Puma Shooting in Hamburg am 24. Maerz 2013

© Yamaoka / pixelio.de

Was bringt das Aufwärmen?

Durch das Aufwärmen vor dem eigentlichen Sport kann sich der Körper besser auf die kommende Belastung einstellen: Durch lockere Aufwärmübungen erhöht sich die Körpertemperatur auf bis zu 39°C und die Muskulatur erwärmt sich. Dadurch steigt die physische Leistungsfähigkeit deutlich an und Bänder und Sehnen werden elastischer. Außerdem erhöht sich die Atemfrequenz und das Herz schlägt schneller. Dadurch können mehr Sauerstoff und Blut zu den beanspruchten Muskeln transportiert werden, wodurch der Muskel leistungsfähiger und weniger anfällig für Verletzungen wie Zerrungen wird.

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Pasta-Party? – Richtige Ernährung vor einem Wettkampf

Pasta, Pasta und noch mehr Pasta?! Um die richtige Ernährung vor einem Wettkampf ranken sich viele Mythen und unterschiedlichste Meinungen. Doch die meisten sind sich einig: Der Körper braucht Kohlenhydrate um Energie zu haben. Doch hilft es wirklich, sich am Abend vor einem Marathon mit möglichst vielen Nudeln „vollzustopfen“ um Kohlenhydrate für den nächsten Tag zu speichern? Wie sollte man sich ernähren, um am Wettkampftag fit zu sein?

Vor dem Wettkampf
Kohlenhydrate werden in Form von Glykogen im menschlichen Körper gespeichert und dienen der Energiezufuhr unseres Körpers. Deshalb sollten Sportler vor einem Wettkampf darauf achten, ihre Glykogenspeicher mit der richtigen Ernährung aufzufüllen. Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Kartoffeln, Reis, Brot und Hülsenfrüchte eignen sich dafür, da sie einen besonders hohen Anteil an Kohlenhydraten haben. Allerdings reicht es nicht, sich nur am Vorabend oder am Morgen des Wettkampfes kohlenhydratreich zu ernähren.

Pasta_Party

© birgitH / pixelio.de

Ganz im Gegenteil, bei einer großen sportlichen Herausforderung, wie beispielsweise einem Marathon oder Triathlon, sollte man als Freizeitsportler schon in der Woche und insbesondere in den drei Tagen vor dem Wettkampf darauf achten, auf zu viele Fette und Eiweiße zu verzichten und kohlenhydratreich zu essen: Insgesamt sollte die tägliche Nahrung also aus ca. 60 % Kohlenhydraten, 25 % Fetten und etwa 15 % Eiweißen bestehen. Das bedeutet also, Hände weg von zu viel Fleisch, Milchprodukten und frittierten Speisen.

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